Ein Jahr voller gemeinsamer Erlebnisse, Lernen und Wachsen liegt hinter uns. Als zertifizierte Verhaltensberaterin durch die IAABC und CCPDT lade ich Sie ein, innezuhalten und zu reflektieren: Was haben Sie und Ihr vierbeiniger Partner in diesem Jahr erreicht? Oft sind wir schon viel weiter gekommen, als wir denken.
Die Kraft der Reflektion
Häufig konzentrieren wir uns so sehr auf das, was noch nicht perfekt läuft, dass wir die Erfolge übersehen. Dabei ist es wichtig, Fortschritte zu würdigen – für Ihre Motivation und für das Selbstvertrauen Ihres Hundes.
Fragen für die Jahresreflektion:
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Welche Herausforderungen haben Sie gemeistert?
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Wo zeigt Ihr Hund heute mehr Vertrauen als vor einem Jahr?
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Welche neuen Fähigkeiten hat er erlernt?
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Wie hat sich Ihre Beziehung zu Ihrem Hund entwickelt?
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Welche Situationen meistern Sie heute entspannter?
Erfolge richtig würdigen
Jeder Fortschritt verdient Anerkennung – egal wie klein er erscheinen mag. Als zertifizierte Verhaltensberaterin erlebe ich täglich, wie wichtig es ist, auch die kleinen Schritte zu feiern.
Typische „unsichtbare“ Erfolge:
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Ihr ängstlicher Hund geht entspannter spazieren
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Begegnungen mit anderen Hunden verlaufen ruhiger
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Ihr Hund kann besser allein bleiben
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Die Leinenführigkeit hat sich verbessert
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Ihr Hund ist ausgeglichener und orientiert sich mehr an Ihnen
Was wir über das Lernen gelernt haben
Dieses Jahr hat uns wieder gezeigt: Lernen ist ein lebenslanger Prozess – ob wir wollen oder nicht. Und Lernen findet immer statt, auch wenn wir nicht trainieren. Eine wichtige Erkenntnis steht über allem: nachhaltiges Lernen braucht Zeit.
Wichtige Erkenntnisse:
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Geduld zahlt sich aus: Lernen braucht Wiederholungen
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Kleine Schritte führen zum Ziel: Überforderung verhindert Fortschritt
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Positive Verstärkung wirkt: Vertrauen und Sicherheit ist die Basis allen Lernens
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Individualität ist wichtig: Jeder Hund lernt anders und hat eine andere Lernhistorie
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Beziehung ist alles: Ohne Vertrauen ist kein nachhaltiger Erfolg möglich
Herausforderungen als Wachstumschancen
Nicht alles war einfach in diesem Jahr. Aber gerade die Herausforderungen haben Sie und Ihren Hund stärker gemacht. Im Mittelpunkt stand dabei immer eine vertrauensvolle Atmosphäre, auch wenn es manchmal schwierig war.
Häufige Herausforderungen und was sie uns lehren:
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Rückschritte: Zeigen uns, dass Lernen nicht linear verläuft
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Neue Ängste: Erinnern uns daran, geduldig zu bleiben
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Unerwartete Situationen: Testen unsere Flexibilität
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Plateaus: Lehren uns Ausdauer und Vertrauen in den Prozess
Die Entwicklung Ihrer Beziehung
Die vertrauensvolle Beziehung zwischen Hund und Halter ist das Fundament allen Trainings. Wie hat sich Ihre Beziehung in diesem Jahr entwickelt?
Anzeichen einer starken Bindung:
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Ihr Hund orientiert sich freiwillig an Ihnen, hält z.B. Blickkontakt
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Er sucht Ihre Nähe in unsicheren Situationen
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Sie verstehen seine Signale besser, auch die „kleinen“
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Konflikte lösen sich schneller
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Sie beide sind entspannter im Alltag
Kontinuierliche Weiterentwicklung
Als zertifizierte Verhaltensberaterin durch die IAABC entwickle ich meine wissenschaftlich fundierten Methoden kontinuierlich weiter. Auch Sie sind als Team gewachsen und haben neue Fähigkeiten entwickelt.
Bereiche der Weiterentwicklung:
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Ihre Beobachtungsgabe: Sie erkennen Signale früher und können Ihren Hund besser lesen
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Ihr Timing: Belohnungen/Verstärkungen kommen präziser
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Ihre Geduld: Sie können Ihrem Hund mehr Zeit geben
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Ihr Verständnis: Sie verstehen Hundeverhalten besser
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Ihre Gelassenheit: Schwierige Situationen stressen Sie weniger
Ziele für das neue Jahr setzen
Realistische Ziele motivieren und geben Richtung. Dabei sollten Sie sowohl an sich als auch an Ihren Hund denken.
SMART-Ziele für das Hundetraining:
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Spezifisch: Konkrete Verhaltensweisen definieren
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Messbar: Fortschritte erkennbar machen
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Erreichbar: Realistische Erwartungen setzen
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Relevant: Für Ihren Alltag bedeutsam
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Terminiert: Zeitrahmen festlegen
Beispiele für Jahresziele:
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„Bis zum Sommer entspannte Café-Besuche“
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„Rückruf auch bei Ablenkung bis Frühjahr“
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„Entspanntes Alleinbleiben für 3 Stunden bis Herbst“
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„Gelassene Begegnungen mit Kindern bis zum nächsten Winter“
Die Bedeutung von Dankbarkeit
Nehmen Sie sich einen Moment, um dankbar zu sein – für Ihren treuen Begleiter, für die gemeinsamen Erlebnisse, für die Fortschritte und sogar für die Herausforderungen, die Sie stärker gemacht haben.
Dankbarkeitsübung:
Denken Sie an drei Momente in diesem Jahr, in denen Sie besonders stolz auf Ihren Hund waren. Spüren Sie die Freude und Dankbarkeit für diese Erlebnisse.
Ausblick auf das neue Jahr
Das neue Jahr bringt neue Möglichkeiten für Wachstum und gemeinsame Erlebnisse. Mit dem Fundament, das Sie in diesem Jahr gelegt haben, können Sie optimistisch in die Zukunft blicken.
Was bleibt konstant:
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Mein Engagement für wissenschaftlich fundierte Methoden
- Das Training mit positiver Verstärkung
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Vertrauen, Achtsamkeit und respektvoller Umgang
Ein Dankeschön an alle Hundehalter
Als zertifizierte Verhaltensberaterin möchte ich allen Hundehaltern danken, die sich die Zeit nehmen, ihre Hunde zu verstehen und mit ihnen zu arbeiten. Jeder Schritt, den Sie in Richtung einer besseren Beziehung zu Ihrem Hund machen, macht die Welt ein bisschen besser.
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen:
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Weiterhin viel Freude an Ihrem vierbeinigen Partner
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Geduld für die Herausforderungen, die kommen mögen
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Stolz auf das, was Sie bereits erreicht haben
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Vertrauen in Ihre Fähigkeiten als Team
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Viele schöne gemeinsame Momente
Denn erfolgreiches Training ist ein lebenslanger Prozess der Bereicherung der Beziehung – und diese Reise geht weiter, ein Jahr nach dem anderen, ein Tag nach dem anderen, ein Moment nach dem anderen.

